Entstehung

 

Der Gedanke an eine derartige Einrichtung kam ganz plötzlich, quasi eine „Eingebung“ oder vielleicht auch einfach durch die Notwendigkeit.

Hier bei uns auf dem Land scheinen für Hund und Hundebesitzer ungetrübte Aussichten zu bestehen. Leider trügt hier der Schein.

Durch die zunehmende Hundehaltung wird die Integration in unsere Gesellschaft immer schwieriger.

Zum einen ist das „normale“ Gassigehen mittlerweile durch Verbots- und Gebotstafeln sehr eingeschränkt.

Hier ein Naturschutzgebiet, dort eine Wiesenbrüterregion. Betreten nur nach dem 30.Juni jeden Jahres usw.

Auch ohne diese Einschränkungen gibt es vermehrt Ärger. Die Landwirte beschweren sich. Auch mit „Kackabeutel“ bewaffnet wird man nicht gerne auf den Feldwegen gesehen. Die Wiesen und Felder sind schließlich Eigentum des Bauernstandes.

Auch die Jäger sehen uns lieber aus der Ferne oder besser noch überhaupt nicht.

Bleiben die Naherholungsgebiete?

Nein, diese auch nicht. Wieviele Eltern fühlen sich gestört? Wieviele Kinder haben Angst vor unseren Hunden?

Natürlich ist auch ein Anteil an Hundebesitzern für diese Haltungsänderung verantwortlich. Es kommt selten gut an, wenn sich der Hund nach einem ausgiebigen Bad neben der vierköpfigen Familie ausbeutelt.

Ein Interessenskonflikt auf dem auf alle Fälle die Hundebesitzer mit ihren treuen Gefährten auf der Strecke bleiben.

Manchmal scheint es fast in der Stadt besser zu sein. Es ergibt sich schneller die Notwendigkeit eines abgezäunten Hundearreals, aber hier bei uns?

Weder Interesse noch das Ersehen eines Vorteils wenn Hunde endlich einen Platz haben auf dem sie sich wohl fühlen und willkommen sind.