Dogdance

 

Einführung

Dogdancing ist eine Hundesportart, die ihren Ursprung in den USA hat. Beim Dogdancing "tanzen" Hund und Mensch ihre entwickelte Choreographie zu Musik.

Die Sportart stammt vom Obedience ab und basiert wie dieses auf grundlegendem Hundegehorsam und stellt hohe Anforderungen an Mensch und Tier. Dogdancing vereint Elemente des Obedience – wie sehr aufmerksames „Bei-Fuß-Gehen“ – mit speziellen Kunststücken zu einer tänzerischen, musikalisch präsentierten Choreographie. Typische Kunststücke sind beispielsweise Beinslalom, Rückwärts gehen, Seitengänge, Drehungen, Pfotenarbeit, Sprünge über oder durch die Arme des Hundeführers, zwischen den Beinen laufen, Männchen machen und Polonaise. Der Hund wird durch kleinste Körpersignale und verbale Kommandos gelenkt.


Definitionen

"Heelwork to music“

Die Hundesportart "Heelwork to music" ist noch jung. 1990 hat John Gilbert, einer der Taufpaten von Agility und bekannter Hundesport-Richter in England, ein Seminar über Obedience abgehalten.
Mary Ray, eine der Teilnehmerinnen hat bei diesem Anlass ihre Obedience Vorführung mit einigen Showeinlagen erweitert, der Heelwork to Music (frei übersetzt „Fußarbeit zu Musik“). Dies kam sehr gut beim Publikum an. Bald darauf wurde Heelwork to Music auf der größten Hunde Ausstellung (CRUFTS) in England gezeigt und 1996 wurde von Peter Lewis das erste diesbezügliche Turnier veranstaltet.
Heelwork (Heel = Ferse) ist eine reine "Bei-Fuß-Technik" im Takt einer frei wählbaren Musik. Alles was Hund und Hundeführer zeigen muss wird entweder in der "Bei-Fuß-Position“ oder in der "Hier-Position“ (Hund frontal vor dem Hundeführer) ausgeführt. Der Hund darf sich dabei max 1,2m vom Hundeführer entfernen.

 

"Freestyle Canine Obedience" bzw.
"Dog Dancing" oder "Dog Dance"

Ist dazu konträr, Elemente der Distanzarbeit dürfen eingebaut werden, im Takt einer frei auswählbaren Musik. Der Hund darf Sprünge, Drehungen etc. in einer größeren Distanz zum Hundeführer ausführen.
Der Kreativität und Phantasie des einzelnen Hundebesitzers sind hierbei keine Grenzen gesetzt.

 

Unser Ziel im Dogdancing

 ist die Partnerschaft zu unserem Hund.

Ganz wesentlich und erfreulich bei diesem Sport ist, dass in erster Linie die geistigen Fähigkeiten des Hundes gefordert sind, die körperlichen sollten zweitrangig sein. Daher ist der Sport auch für Jederhund geeignet und es gibt sogar spezielle Klassen für Hunde mit einem Handicap!

Unser Hund lernt auf unsere Körpersprache zu reagieren, sollte aber zunehmend mit immer weniger Signalen zurechtkommt.

Was mir besonders gefällt: Die Bewertung richtet sich stark nach der Harmonie zwischen Hund und Besitzer, nach dem Einklang mit der Musik und jegliche Überforderung des Hundes zieht Punktabzüge nach sich.

Hier kann man nur als Team gewinnen!!

Unser 1. Turnier im HTM - Heelwork to Music auf dem 1. internationalen Turnier in München 22.03.14
1. Platz in Klasse 2 !! (Ebenso gewannen wir den 1. Platz im Dogdance Klasse 1)
Choreo Carmen - Freestyle Klasse 1

Choreo Glow - Funstart

 

...und nicht zuletzt:

Dogdance Turnier in Eggenfelden 02.08.2014

Mein erster Auftritt mit Esmee in der Funklasse - Unsere Kleinste war voll dabei!
Video auf youtube